1F HSG Mertesdorf-Ruwertal – TuS 05 Daun

Die Ruwertal HSG wird ihrer Favoritenrolle gerecht, gewinnt das Heimspiel gegen die Gäste aus Daun, hatte aber mehr Mühe als gedacht. Mit dem Sieg kehrt die Mannschaft nach der unerwarteten Niederlage in Neustadt in die Erfolgsspur zurück.

Das Gastgeberteam startete konzentriert in die Begegnung, führte in der 10. Minute mit 6:1, ehe die Eifelanerinnen im Spiel waren und bis auf drei Tore zum 7:4 verkürzten. Doch die Gastgeberinnen verteidigten ihre Führung über 11:9 in der 25. Minute bis zur Pause zum 15:12, zumal die Gäste beste Chancen nicht verwerteten, darunter drei Siebenmeter!

Die Vorentscheidung war gefallen, als die Gastgeberinnen sich auf 23:15 in der 49. Minute abgesetzt hatten. Daun nahm die Auszeit, doch das änderte wenig am letztlich klaren Sieg der Gastgeberinnen.

Einig waren sich beide Trainer nach der Begegnung: „Zur Pause hätte Daun führen können, doch zu viele Chancen blieben ungenutzt“, meinten unisono HSG Coach Paddy Wagner und Gästetrainer Ralf Nebeler.

„Wir können uns bei Luisa Becker im Tor bedanken, dass wir zur Pause in Führung lagen. Daun spielte eine defensive Abwehr gegen die wir uns lange schwer taten. Erst als Natalia Kierakowicz ihren Kurzeinsatz bekam und ihre Gefährlichkeit aus der Distanz zeigte, taten sich Lücken für den Kreis und Aussen auf und wir setzten uns entscheidend ab. Am Ende ein Arbeitssieg meiner Mannschaft“, fand Wagner.

„Heute kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen, die kämpferische Einstellung und die Moral stimmten über die gesamte Spielzeit. Doch mit 30 technischen Fehlern und ungenutzten Chancen kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben mit dem Harz unsere liebe Mühe. Hier war sonst heute durchaus mehr drin“, fand Gästecoach Nebeler.

Quelle: mosel-handball.de

Details

Datum Zeit League Saison
17. November 2022 20:00 Rheinlandliga Frauen Saison 2022/23

Ergebnisse

MannschaftHalbzeitEndergebnis
HSG Mertesdorf-Ruwertal1526
TuS 05 Daun1218

Officials

SchiedsrichterSekretärZeitnehmer
Fred Lauterbach
Klaus Wenner
Nico MeyerMoritz Merten