{"id":7079,"date":"2021-06-21T18:58:18","date_gmt":"2021-06-21T16:58:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.dauner-handball.info\/?p=7079"},"modified":"2021-06-21T18:59:39","modified_gmt":"2021-06-21T16:59:39","slug":"bleiben-oder-lieber-runter-zurueck-in-die-rheinlandliga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.dauner-handball.de\/?p=7079","title":{"rendered":"Bleiben oder lieber runter, zur\u00fcck in die Rheinlandliga?"},"content":{"rendered":"<h5><strong>Daun entscheidet sich f\u00fcr die Teilnahme an der eingleisigen RPS Oberliga<\/strong><\/h5>\n<p>Diese Frage besch\u00e4ftigte die Verantwortlichen des TuS 05 Daun bereits recht fr\u00fch im Februar nach der abgebrochenen Saison. In dieser abgebrochenen Spielzeit 2020\/21 gingen bei M\u00e4nnern und Frauen jeweils 17 Mannschaften an den Start, in je einer Staffel mit acht Teams und einer mit neun Teams. In mehreren Gespr\u00e4chen und Schreiben an den HVR bzw. die RPS teilte der TuS dem Verband seine klare Pr\u00e4ferenz f\u00fcr eine zweigleisige Liga mit. Auch im TV stellte Abteilungsleiter Michael Thomas im Fr\u00fchjahr klar:<\/p>\n<p>\u201eDiese Gr\u00f6\u00dfenordnung ist f\u00fcr uns organisatorisch, sportlich und finanziell zu stemmen. Wenn man sich vorstellt, dass je nach freiwilligen Drittliga-Absteigern nachher 20 Mannschaften in einer Staffel spielen und wir so 38 Spieltage h\u00e4tten, w\u00e4re uns das nicht m\u00f6glich\u201c, sagt Thomas. Dass diese Zahl eher zu hoch gegriffen sei, unterstrich HVR-Pr\u00e4sident Schmitz: \u201eWir reden weiter von 16, h\u00f6chstens 17 Mannschaften.\u201c<\/p>\n<p>Was die Dauner in einem Schreiben an den HVR-Pr\u00e4sidenten im Februar vor allem w\u00fcnschten, war die schnelle Planungssicherheit: \u201eDer Meldeschluss ist der 30. April, danach wird entschieden, ob es eine oder zwei Staffeln gibt, das k\u00f6nnte sehr sp\u00e4t werden. Je fr\u00fcher wir wissen, wo wir dran sind, je besser f\u00fcr uns\u201c, sagte Thomas, f\u00fcr den zudem wichtig war, dass \u201ewir perspektivisch wieder Zuschauer bei den Spielen haben d\u00fcrfen, da wir auf diese Einnahmen angewiesen sind.\u201c<\/p>\n<p>HVR Pr\u00e4sident Schmitz wollte sich daf\u00fcr einsetzen, dass die Entscheidung \u201eeins oder zwei\u201c vor den Meldeschluss gezogen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Der TuS Daun hatte in seinem Brief auch vorgeschlagen, unabh\u00e4ngig von Corona das Zwei-Staffel-Modell fortzusetzen: \u201eDie Vereine haben k\u00fcrzere Reisen, mehr Derbys, wir sehen da nur Vorteile\u201c, sagte Thomas.<\/p>\n<p>Im April fand dann eine Videokonferenz der RPS Oberligisten (sowohl M\u00e4nner als auch Frauen) statt, an der jedoch nur ein Teil der Vereine teilnahmen. Unterschiedliche Gr\u00fcnde m\u00f6gen hierf\u00fcr Ursache gewesen sein. Bei den Daunern war es wohl eine fehlende Adresshinterlegung im Feld der Mannschaftsanschrift im Ph\u00f6nix-System.<\/p>\n<p>Doch eins steht fest: die Mehrheit der teilnehmenden Teams (M\u00e4nner und Frauen) sprach sich mit 13:9 Stimmen f\u00fcr die zweiteilige Liga aus. Doch dieser Mehrheit folgte der Spielausschuss der RPS Oberliga nicht! So entschied der Vorstand auf Vorschlag des Spielausschusses, in der kommenden Saison in eine eingleisige Liga zu starten. Dies geschah auch tats\u00e4chlich vor dem Meldeschluss, allerdings bekamen die Dauner davon nichts mit, da sie an dem Meeting nicht anwesend sein konnten und die Entscheidung kurz danach lediglich auf der Homepage der RPS ver\u00f6ffentlicht wurde. Ein Schreiben an die Vereine mit einer Info oder einer Begr\u00fcndung blieb seitens des Verbandes aus. So erfuhr man leider erst sehr sp\u00e4t davon, wie aber auch einige andere Vereine.<\/p>\n<p>Weshalb nur ein Teil der RPS Oberligisten an der so wichtigen Videokonferenz teilnahmen, blieb ungekl\u00e4rt. Es w\u00e4re hier sicher hilfreich gewesen, wenn man von Seiten des Verbandes an die Vereine, die nicht an der Konferenz teilgenommen hatten, herangetreten w\u00e4re, um die Gr\u00fcnde zu erfahren. Vor allem w\u00e4re es wichtig gewesen zu wissen, wie sich diese Vereine hinsichtlich der m\u00f6glichen Entscheidung stellen. Doch das ist nicht geschehen.<\/p>\n<p>Zumindest im Fall des TuS Daun war dessen Einsch\u00e4tzung dem Verband und den RPS Oberliga Verantwortlichen bekannt und man h\u00e4tte dies mit in der Entscheidung ber\u00fccksichtigen k\u00f6nnen. Auch der TV M\u00fclheim, der ebenfalls nicht am Meeting teilnahm, war auf Nachfrage der Dauner f\u00fcr eine zweigleisige Liga. Die Zahl der Ablehnungen w\u00e4re also weiter gestiegen, doch die Entscheidung fiel gegen eine klare Mehrheit aus.<\/p>\n<p>Die Entscheidung der RPS Oberliga Verantwortlichen begr\u00fcndet HVR Pr\u00e4sident Schmitz so: \u201e30 Spieltage, das ist schon ambitioniert, aber wir wollten einmal ein Zeichen setzen, dass wir wieder zur Normalit\u00e4t zur\u00fcckfinden. Und wenn doch nochmal abgebrochen werden sollte, haben wir zumindest durch einen Paragrafen in der Spielordnung bei nur einer Liga ein eindeutiges Kriterium, wie wir dann den Aufsteiger ermitteln k\u00f6nnen. Bei zwei parallelen Ligen sei das schwieriger.\u201c Wichtigstes Argument der Bef\u00fcrworter der Eingleisigkeit im Spielausschuss bzw. im Verband war wohl die Tatsache, dass bei einem m\u00f6glichen Saisonabbruch nach mehr als der H\u00e4lfte der Spiele eine Saison gewertet und ein Meister gek\u00fcrt werden k\u00f6nnte. Bei einer zweigleisigen Liga w\u00e4ren dann immer Entscheidungsspiele notwendig.<\/p>\n<p>Dies alles erfuhren die Eifeler erst sp\u00e4t, meldeten sich dann umgehend beim Verband und beschwerten sich massiv \u00fcber die Entscheidung einerseits, aber auch das Zustandekommen und die Kommunikation anderseits. \u201eWie man eine solche Entscheidung ohne das Feedback aller Vereine und gegen eine gro\u00dfe Mehrheit f\u00fcr eine Zweigleisigkeit f\u00e4llen kann, erschlie\u00dft sich uns nicht\u201c, sagte Markus Willems, der im Planungskomitee des TuS f\u00fcr die kommende Saison sitzt.<\/p>\n<p>\u201eSo viele wichtige Gr\u00fcnde sprechen f\u00fcr eine Zweigleisigkeit: Ausweichspieltage im Falle einer 4. Welle, Kostenreduktion bei den Fahrt- und Schierikosten bei gleichzeitig m\u00f6glicherweise geringeren Einnahmen bei Zuschauerverbot oder -begrenzungen. Man hat auch keinerlei Planungssicherheit f\u00fcr die Sponsoren nach Corona und au\u00dferdem ist eine Mammutsaison fast ohne Regenerationsphasen nach so einer langen Pause auch gesundheitlich bedenklich. Da kann das einzige Argument doch nicht die Tatsache sein einen Meister zu haben, wenn die Saison wiederum abgebrochen werden muss. Was ist denn, wenn sie nach weniger als der H\u00e4lfte der Spiele abgebrochen wird, dann ist ebenfalls kein Meister zu benennen?\u201c<\/p>\n<p>Nach einer teils massiven Auseinandersetzung mit dem Verband wies dieser den TuS daraufhin, dass man die M\u00f6glichkeit h\u00e4tte vors Sportgericht zu gehen, wovon Daun allerdings Abstand nahm.<\/p>\n<p>Nach langem Abw\u00e4gen entschied sich der Verein nun an der eingleisigen Liga teilzunehmen, auch wenn es im Kader derzeit noch einige Fragezeichen gibt, denn manche Leistungstr\u00e4ger sind aus beruflichen oder privaten Gr\u00fcnden nicht in der Lage alle 30 Spiele mitmachen zu k\u00f6nnen. Wie immer in der Dauner Handballfamilie haben aber viele \u201ealte Recken\u201c ihre Unterst\u00fctzung zugesichert, wenn es im Falle von Verletzungen personell eng werden sollte.<\/p>\n<p>Der TuS entscheidet sich also trotz aller Widrigkeiten in der eingleisigen Oberliga weiterzumachen. Man m\u00f6chte auch zuk\u00fcnftig ein attraktiver Anlaufpunkt f\u00fcr jugendliche Talente und gute Spieler aus der Region sein, die leistungsorientierten und attraktiven Handball lieben. Das gilt nat\u00fcrlich ebenso f\u00fcr die vielen treuen Fans und Unterst\u00fctzer im Dauner Umfeld.<\/p>\n<p>Zwischenzeitlich hat die Mannschaft, die zusammenbleiben wird, die Saisonvorbereitung nach der coronabedingten Trainingsphase im Freien auch in der Halle aufnehmen k\u00f6nnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Daun entscheidet sich f\u00fcr die Teilnahme an der eingleisigen RPS Oberliga Diese Frage besch\u00e4ftigte die Verantwortlichen des TuS 05 Daun bereits recht fr\u00fch im Februar nach der abgebrochenen Saison. 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